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10 Fragen, die sich jede Schulbehörde stellen sollte

13. Aug.
2 Min. Lesezeit

Ein wesentlicher Teil unserer Steuergelder fliesst den Schulen zu, ob wir Kinder haben oder nicht. Die Schulen sind immer mehr gefordert, ihre Leistungen gegenüber unterschiedlichsten Anspruchsgruppen zu erklären.


Schlüsselmoment jeder Schulbehörde: die Gemeindeversammlung. Hier muss es gelingen, Mehrheiten zu schaffen.
Schlüsselmoment jeder Schulbehörde: die Gemeindeversammlung. Hier muss es gelingen, Mehrheiten zu schaffen.

«Ich verstehe nicht, warum das so teuer ist», reklamiert ein Stimmbürger vor der Abstimmung über den Baukredit für das neue Schulhaus. Es ist der Super-GAU von Schulbehörden, wenn die Stimmberechtigten die Sinnhaftigkeit eines (lange vorbereiteten) Projekts nicht nachvollziehen können.

 

Der Prozess der Meinungs- und Imagebildung fängt indes schon viel früher an. Die folgenden zehn Impulsfragen helfen Schulbehörden und Bildungskommissionen, ihre Kommunikation gezielt weiterzuentwickeln:

 

1. Erreichen wir mit unserer Kommunikation alle relevanten Anspruchsgruppen?

 

Kennen wir unsere wichtigsten Anspruchsgruppen und finden diese die für sie relevanten Informationen schnell, vollständig und auf den richtigen Kanälen?

 

2. Informieren wir regelmässig über die Leistungen und Erfolge unserer Schule?

 

Machen wir sichtbar, was unsere Schule täglich für Kinder, Jugendliche und die Gesellschaft leistet, oder kommunizieren wir hauptsächlich dann, wenn Probleme oder Projekte anstehen?

 

3. Pflegen wir aktiv das Image unserer Schule als attraktive Arbeitgeberin?

 

Unterstützen unsere Kommunikation, unsere Website und unsere öffentlichen Auftritte die Suche und Bindung von qualifizierten Mitarbeitenden?

 

4. Kommunizieren wir über alle Kanäle hinweg konsistent?

 

Sind unsere Botschaften, Argumente und Haltungen auf Website, Social Media, Elternkommunikation, Publikationen und in den Medien aufeinander abgestimmt?

 

5. Wird die Schulbehörde als engagiertes und verantwortungsvolles Führungsgremium wahrgenommen?

 

Kennen die Menschen unsere Aufgaben, unsere Haltung und unsere Ziele oder treten wir hauptsächlich an Gemeindeversammlungen und Abstimmungen in Erscheinung?

 

6. Kennen wir unsere Befürworter, Kritikerinnen und Meinungsbildner?

 

Pflegen wir aktiv den Dialog mit wichtigen Anspruchsgruppen und erkennen wir Stimmungen, Erwartungen und mögliche Konflikte frühzeitig?

 

7. Verstehen die Steuerzahlenden, weshalb wir Geld investieren?

 

Erklären wir transparent und nachvollziehbar, welchen Nutzen Investitionen für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Gemeinde schaffen?

 

8. Gelingt es uns, moderne Schule verständlich zu erklären?

 

Machen wir sichtbar, weshalb Unterricht heute anders aussieht als vor 20 oder 30 Jahren und welche pädagogischen Ziele dahinterstehen?

 

9. Können wir Schulbau- und Infrastrukturprojekte überzeugend vermitteln?

 

Verstehen Bevölkerung und Politik den Zusammenhang zwischen pädagogischen Anforderungen, Raumkonzepten und baulichen Investitionen?

 

10. Geniessen wir das Vertrauen unserer wichtigsten Anspruchsgruppen?

 

Wie hoch ist das Vertrauen von Mitarbeitenden, Eltern, Bevölkerung, Politik und Medien in die Entscheidungen und die Arbeit unserer Schulbehörde?

 

Bonusfrage

 

Würden Eltern, Mitarbeitende, Stimmberechtigte und lokale Medien die Kommunikation unserer Schule als transparent, verständlich und glaubwürdig bezeichnen?

 

 

Haben wir Sie neugierig gemacht? Gerne helfen wir Ihnen auf die Sprünge!


 


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